46 Metern über den Dächern Berlins bot die verblasste Fassade des Bierpinsels als Ikone der Poparchitektur in Berlin-Steglitz von 2010 - 2011 auf über 2.000 qm die Möglichkeit, Kunst auf großer Leinwand und weit sichtbar im öffentlichen Raum auszustellen. Das geometrisch futuristisch anmutende, baumförmige Gebäude, dass sich direkt an der U-Bahn Schlossstraße befindet, wurde von April bis Juni 2010 von internationalen Graffiti-Künstlern mit Sprühdosen bearbeitet.

 

Die ursprünglich roten, längst verblassten Eternitplatten des Turmkopfes wurden dafür über einen Fassadenlift zugänglich gemacht; insgesamgt 2000 Sprühdosen wurden verbraucht, um dem Riesen ein neues Gesicht zu verpassen.

 

Die beteiligten Künstler spielten dabei mit dem Stadtraum, der Architektur und den Menschen aus Steglitz. Sie zeigt auch, dass Streetart  eben nicht länger nur ein belächeltes Thema sondern mittlerweile ein fester Bestandteil der zeitgenössischen Kultur sein kann. Während der gesamten Dauer der Umgestaltung konnten Besucher den Künstlern aus der "Urban Art Lounge" auf der Joachim Tiburtius Brücke oder vom Kunstkaffee auf der Dritten Etage des Pinselturms zusehen.

(c) 2015 www.turmkunst.de  |  info@turmkunst.de   |   Impressum